die oö hausordnung

Das kleine 1x1 des Zusammenlebens

KLARE
REGELN.
FESTE
WERTE.

Die 13 Regeln 

der OÖ Hausordnung

Tortendiagramm mit drei Abschnitten: 70 % Integriert in Rot, 20 % Integrationsbemüht in Weiß, 10 % Integrations- und demokratiefeindlich in Schwarz.

Warum wir unterscheiden müssen

Oberösterreich ist vielfältiger geworden. Daher gibt es unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlicher Integrationsbereitschaft, an die entsprechend differenzierte Erwartungen gestellt werden müssen.

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Integrierte Gruppen

Die große Mehrheit lebt seit Jahren in Oberösterreich oder ist hier geboren, ist gut integriert, spricht Deutsch und engagiert sich im gesellschaftlichen Leben. Sie lebt die Grundwerte, trägt Leistung und erwartet zu Recht Anerkennung und Teilhabe. Diese Gruppe darf nicht übersehen werden, denn eine Werteordnung, die nur Probleme betont, gefährdet ihr Vertrauen. Deshalb würdigt sie bewusst gelebte Integration.

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Integrationsbemühte Gruppen

Diese Gruppen umfassen insbesondere Neuzugewanderte, Geflüchtete oder sozioökonomisch schwache Menschen. Viele wollen sich integrieren, stoßen jedoch auf sprachliche, soziale und strukturelle Barrieren. Deshalb braucht es eine Werteordnung, die klare Erwartungen mit Förderung verbindet, um Integration ohne Ausgrenzung zu ermöglichen.

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Integrations- und demokratiefeindliche Gruppen

Diese Gruppen ziehen sich bewusst in abgeschottete Lebenswelten zurück, verweigern gemeinsame Regeln und sind teils von demokratiefeindlichen Haltungen geprägt. Es geht weniger um soziale Not als um Abgrenzung, etwa durch Ablehnung von Gleichberechtigung, Vielfalt oder staatlicher Autorität. Hier enden Verständnis und Toleranz: Eine liberale Demokratie muss integrationsverweigernden und extremistischen Tendenzen entschieden entgegentreten.

WARUM WIR EINE WERTEORDNUNG BRAUCHEN

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel

Globalisierung, Digitalisierung, Migration und neue Lebensstile verändern das soziale Gefüge.

Mit Vielfalt wächst Bedarf nach Orientierung

Menschen wollen wissen, worauf sie sich verlassen können, was uns verbindet und wo die Grenzen liegen.

Die Orientierung an der Verfassung ist wichtig, aber nicht hinreichend.

Das Miteinander beruht auf sozialen und kulturellen Werten, die nicht im Gesetzbuch stehen.

Es braucht Klarheit darüber, was unsere zentralen Werte sind.

Eine verständliche und breit getragene Werteordnung unterstützt dabei – für Einheimische ebenso wie für Zugewanderte.

Werte schaffen Orientierung, ohne zu bevormunden.

Sie bieten einen praktischen Kompass für den Alltag, unabhängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sozialem Status.

Eine moderne Werteordnung formuliert Rechte und Pflichten.

Sie will niemanden gleichmachen, sondern einen Rahmen schaffen, in dem wir respektvoll zusammenleben – gerade in einer vielfältigeren Gesellschaft.